Verlag Henselowsky Boschmann
Leseangebote
Gabriele Bender
"
Das Russenauge" (Roman, Herbst 2009)
Wann darf ein Mädchen Nylonstrümpfe tragen? Warum wandeln Seelen durchs Erdbeerbeet? Über diese wichtigen Lebensfragen philosophiert die Enkelin mit ihrem Großvater.
Michael Brechler
liest aus und spricht über:
"Stille Post im Amtsgericht" und "Die Alte Hauptwache"
Michael Brechler ist Richter an einem Amtsgericht im Ruhrgebiet. Gerne spricht er auch über rechtliche Hintergründe der beiden Romane, Realitätsnähe der geschilderten Fälle usw.
Monika Buschey
"Vereinzelt etwas Nieselregen". Geschichte eines beiläufigen Mordes (Roman, Herbst 2009)
Claus Geldner, Reporter bei einer Zeitung im Ruhrgebiet, erwacht am Morgen in einemfremden Körper und an einem Ort, den er nie zuvor gesehen hat. Nach der Rückkehr in sein vorheriges Leben überfällt ihn Panik und es kommt zur Katastrophe.
Inge Meyer-Dietrich
"Plascha" (Roman, Herbst 2009)
Ein Kind polnischer Einwanderer, erlebt das Ende des Ersten Weltkrieges und die Zeit danach. Ein Plädoyer für Frieden und Menschlichkeit.
Sigi Domke
"Wie sieht denn die Omma aus?!" – Märchen und andere Klassiker fürs Ruhrgebiet
Autor, Regisseur, Komponist und Musiker - Langzeit-Schreiber für Herbert Knebel, Autor für Christian Stratmanns »Mondpalast« in Wanne-Eickel, Spezialist für Ruhrgebietskomödien
Sigi Domke erweist sich mit seinen Nacherzählungen einmal mehr als Meister der Komik. Märchen-Klassiker und „anderet Wertvollet“ strotzen nur so vor Sprachwitz, absurden Einfälle und natürlich prallem Ruhrgebietshumor. Rotkäppchen, Der Froschkönig, Othello (frei nach Shakespeare) u.v.a.m.
Sigi Domke und Melanie Arnold
"Die Koplecks in: Freunde der italienischen Oper"
Die Mutter aller Ruhrgebietskomödien über einen italienischen Gastarbeiter, der als Untermieter in eine Ruhrgebietsfamilie der späten 60-er Jahre gerät und diese mit mediterraner Lebensart und Charme umkrempelt. Seit über sieben Jahren auf der Bühne. Ruhrgebietskomik pur mit hohem herzlichen Anteil. Von Sigi Domke für zum Lesen und Vortragen mit Schauspielerin Melanie Arnold umgearbeitet.
Gut sechs Minuten aus der Koplecks-Lesung mit Sigi Domke und Melanie Arnold
Dirk Hallenberger
"Wandel vor Ort"– Das Ruhrgebiet in ausgewählten Erzählungen
und "Heimspiele und Stippvisiten" – Reportagen über das Ruhrgebiet
Dr. phil., Germanist (Industrie und Heimat. Eine Literaturgeschichte des Ruhrgebiets 2000), ist seit 1998 Lehrbeauftragter an der Universität (Duisburg-) Essen und Spezialist für Ruhrgebietsliteratur.
"Wandel vor Ort": Zu entdecken sind neben vergessenen durchweg namhafte Autoren, die während der letzten hundert Jahre mit ihren Prosa-Texten auf ihre je eigene Art ein bedeutendes Stück (Literatur-) Geschichte des Reviers zusammengetragen haben: sei es aus der Welt des Bergbaus, aus politischen Umbruchsituationen oder aus dem gemeinen Industrie-Alltag.
"Heimspiele und Stippvisiten": Die in diesem Buch zusammengestellten Reportagen, die alle ungekürzt und unverändert übernommen sind, laden als Dokumente der Zeit wie als literarische Erzeugnisse dazu ein, das Ruhrgebiet noch einmal kennen zu lernen. Von Hemingway über Kisch, Reger und Peter von Zahn bis zu Hilmar Klute.
Manfred Hoese
"Braunes Hemd und leerer Magen" – Aufwachsen in der Nazi-Zeit
geboren 1928 in Gelsenkirchen-Rotthausen; als Dreizehnjähriger Schüler eines NS-Internats; erlebt das Kriegsende im Ruhrgebiet; langjähriger Schulleiter in Altenessen.
Von der Machtergreifung der Braunen bis zu den Hamsterfahrten der Nachkriegszeit. Vom Volkseintopf bis zu den Steckrüben. Kindheit und Jugend im Ruhrgebiet in einem Roman, der Geschichte lebendig macht. Er wächst auf in einem Arbeiterviertel, wohnt in der »Kommunistenstraße«. Sein Vater geht auf Zeche und schimpft zu Hause auf den »scheiß Adolf«. Doch als der braune Vorhang sich auch über ihn herabsenkt, marschiert er stramm in der Hitlerjugend mit, geht auf ein Nazi-Internat.
Michael Hüter
Nix wie Höhepunkte« – 12 Expeditionen zu den Gipfeln des Ruhrgebiets (Herbst 2009)
Radtour – ohne scharf geplante Route, und da der Autor sich, um zu schreiben und zu zeichnen, einen Überblick verschaffen will, sucht er sich Höhepunkte. Nein, Sex kommt in diesem Buch nur sehr am Rande vor, leider!
Zepp Oberpichler (Musikroman. Herbst 2009)
"Gitarrenblut"
Es war eine weinrote Gibson 335, die ihm die Nase plättet. Und mit dem Blut läuft auch sein Leben vor ihm ab. Erste Berührung mit der Live-Musik durch eine Hinterhof-Blues-Band. Erster Sex, erste Drogen, erster Selbstmord.
T. D. Reda
"Die Nacht der Wunder"
Roman über die wundersamen Ereignisse am Dienstag nach Pfingsten im Evangelischen Bethesda Krankenhaus zu Essen-Borbeck. Über die 177 Patienten mit komplizierten Fakturen, operierten Gallenblasen, und punktierten Mägen, die Frauen mit entfernter Gebärmutter, ums Leben kämpfende Frühchen sowie Krebspatienten im fortgeschrittenen Stadium, die samt und sonders – Zitat einer Krankenschwester – "über Nacht wieder fit wie ein Turnschuh" wurden.
Ausschnitt einer Lesung von T. D. Reda
Heinz Georg Schmenk
"Ein Dussel ist immer dabei" – Eine fröhliche Familiengeschichte
geboren 1935 in Oberhausen-Sterkrade, wo er noch heute mit seiner Familie lebt. Sohn einer seit mehreren Generationen bestehenden Malermeister-Dynastie.
Der Roman mit autobiografischen Anklängen begleitet Männe durch seine Kinder- und Jugendjahre. Seine Welt sind Haus, Hof, Laden und Werkstatt der Eltern, die Nachbarschaft und das Ruhrgebiet, das er auf einer Eisenbahnfahrt als feuerspeiende, qualmende und vor sich hin kokelnde Zauberschmiede erlebt. Eine spritzige Geschichte für alle Erwachsenen, die das kindliche Lachen nicht verlernt haben; aus einer Zeit, in der nicht alles besser war, aber bunter.
Holger Schmenk
"Von der Altlast zur Industriekultur" – Der Strukturwandel im Ruhrgebiet am Beispiel der Zinkfabrik Altenberg.
Das Buch beschreibt die jüngere Geschichte der Zinkfabrik, über die "Altlast" bis zur Eröffnung des LVR- Industriemuseums und des Soziokulturellen Zentrums Altenberg.
Helmut Spiegel
"Ich schäbiges Frikadellchen" – Der klassische Ruhrgebietsroman
geboren 1932 in Essen. Er arbeitete als Redakteur zunächst bei der NRZ in Essen, ab 1961 dann bei der WAZ in Witten, wo er bis heute mit seiner Familie wohnt.
»Genau so ist es gewesen«, werden Hörer sagen, die aus der Generation des Autors stammen. Und die Jüngeren können ein Stück Geschichte aus einer ungewöhnlichen Zeit nacherleben. Vom Ausbruch des Zweiten Weltkriegs bis zur Währungsreform spannt sich der Bogen. Das alles wird erzählt aus der Sicht eines Kindes und Jugendlichen mit einer ungewöhnlichen Detailtreue, in einer schnörkellosen und dennoch anschaulichen Sprache, gewürzt mit viel Ruhrgebietswitz.
Werner Streletz
"Kiosk kaputt"
und "Pokalkampf"
"Kiosk kaputt": Ein literarischer Seismograph der jetzigen Stimmung im Ruhrgebiet zwischen Beharrungswunsch und Aufbruchswillen und das schmerzhafte Aufeinandertreffen beider Bemühungen, aber auch – ganz allgemein – der Konflikt zwischen handfester Bodenständigkeit (mit Hang zur Brutalität und kleinkriminellem Touch) und dem feinen Pinkel.
"Pokalkampf": "Obwohl Streletz seine Geschichte in einem unaufgeregten, beinahe distanzierten Ton erzählt, hat diese Story es in sich. Man liest sich trunken an der Flut von Beschreibungen und Erinnerungen der Zeit der späteren 50er Jahre. Aber es kommt hier nirgends ein nostalgisches Entspannen auf, vielmehr ist der Leser den verstörenden Wendungen ausgeliefert, die die Geschichte nimmt. Das ist sehr gut geschrieben, hat eine geradezu geisterhafte Sogkraft." (WAZ)
Werner Streletz erhielt 2008 den Literaturpreis Ruhr.
Friedhelm Wessel
"Denn sie tragen das Leder vor dem Arsch"
Geschichten rund um den Bergbau im Ruhrgebiet auf der Gezähkiste erzählt (Herbst 2009). Geschichten und Anekdoten eines außergewöhnlichen Berufsstandes.
Harald Wilde und Werner Boschmann
"Bleibense Mensch" – Texte von und über Jürgen von Manger
Nach über 30 Jahren Adolf Tegtmeier wieder in Buchform: über das Leben, Land und Leute sinnieren: während des Unteroffiziersunterrichts, über die Entstehung des Ruhrgebiets, über den Fortschritt der Zeit in Heiratsvermittlung und Führerscheinprüfung und – nicht zu vergessen – über einen Schwiegermuttermörder, der eben diese gesägt und in den Rhein-Herne-Kanal geworfen hat.
Gerne stellen wir den Kontakt zu unseren Autorinnen und Autoren her.
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