Verlag Henselowsky Boschmann • Humor • Strubbelpedder
Dr. Antonia Cervinski-Querenburg
Jott Wolf 
Der revierdeutsche Strubbelpedder
Knuffige Schoten und drollige Bilder

80 Seiten, gebunden, ganz in Farbe
ISBN 3-922750-25-7
9,90 €


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Wenn ma Duisburg und auch Herne,
Castrop-Rauxel, Dortmund-Derne,
An son Abend, son ganz schlappen,
En Bürgersteig nach oben klappen;
Wenn de Krötzkes, so ganz lütte,
Krösen stickum inne Hütte;
Wenn von Brassel und son Kram
Vatter will sein Ruhe ham,
Und die Mutter nimmt von Tisch
Bratskartoffeln und den Fisch:
Dann zusammen, groß und klein,
Ziehn sich dieset Büchsken rein.
Er ist über 150 Jahre alt und ein Klassiker: Der Struwwelpeter von Dr. Heinrich Hoffmann. Es gibt ihn auf bayerisch, sächsisch, ägyptisch und in hundert anderen Versionen mehr. Nur auf revierdeutsch gab es ihn bisher noch nicht. Diese Lücke wird nun endlich geschlossen.

Vonnen Robbert Rotzich, der innen Wind schießt

Wenn et schüttet volle Kanne,
Wenn en Sturm macht platt ne Tanne,
Bleiben Blagen, so ganz lütte,
Besser brav in ihre Hütte.
Robbert Rotzich denkt sich: Nee,
Bißken plästern tut nich weh.
Und mit Schirmken und ner Kapp
Dackelter nach draußen app.

 Bor! Nu sieh ma einer kuck,
Wie den Robbert jez, ruckzuck,
Jachtert hoch bis an't Gewölk.
Hängt an seine Krück und bölkt,
Macht Trara, krakeelt und plärrt,
Doch kein Schwein, dat dat jez hört.
Und in alle sonne Nöten
Geht den auch de Kapp noch flöten.

 Krücke, Kappe und dat Kind
Schießen jez total inn' Wind.
Kind und Krück in Sturm und Wehn
Völlig übere Wupper gehn.
Nur den Robbert seine Kapp
Später stürzt in Kannap app.