Verlag Henselowsky Boschmann
Interview mit T. D. Reda

T. D. Reda
Autor des Buches Die Nacht der Wunder
Wann und wo wurden Sie geboren? Im Sommer in Essen

Wo wohnen Sie?

Immer noch in Essen

Was machen Sie beruflich?

Haupt- oder nebenberuflich?

Nennen Sie drei Gründe, warum man Ihr Buch „Die Nacht der Wunder“ lesen sollte!

Ich nenne lieber vier Gründe: Wegen des ersten, des zweiten, des dritten und des vierten Kapitels.

Ihr Roman spielt zu großen Teilen in einem Krankenhaus. Woher haben Sie die exakten Kenntnisse über Örtlichkeiten und Vorgänge in einer solchen Einrichtung?

Ich war lange (viel zu lange) als Dienstleister im Gesundheitswesen tätig.

In Ihrem Roman werden 177 Patienten auf wundersame Weise plötzlich geheilt. Glauben Sie selbst an Wunder? Sind Sie ein religiöser Mensch?

Ich erlebe sie jeden Tag. Nein.

Der Reporter Florian Schachtschneider spielt in Ihrem Roman eine zentrale Rolle. Hatten Sie bei der Skizzierung dieser Person bestimmte Vorbilder im Hinterkopf?

Nein. Bei keiner meiner Charaktere hatte ich ein bestimmtes Vorbild im Kopf.

Welche Reaktionen wird Ihrer Meinung nach die „Auflösung“ am Schluss Ihres Romans bei den Lesern auslösen?

Hoffentlich Hoffnung.
Was macht für Sie einen typischen Ruhrgebietler aus? Er/Sie hat Soul.
Sind Sie einer? Logisch

Haben sie einen Lieblingsfilm?

The Big Lebowski

Lieblingsmusik?

Soul und zwar den echten, den wahren Soul, den von Aretha, Marvin, Otis, James, Al, Wilson, Dave & Dave etc., nicht den weichgespülten Mist, der uns heutzutage als Soul verkauft wird.
Was lesen Sie gerne an Ruhrgebietsliteratur? Als typischer Ruhrgebietler lese ich alles gerne, was Soul hat. Besonders aber den godfather of soul: Henry Miller!
Welche Stadt im Ruhrgebiet ist für Sie die Schönste? Blöde Frage, das Ruhrgebiet ist eine Stadt.
Wohin sollten Touristen gehen, wenn sie mal „echt Ruhrgebiet“ erleben wollen? Im Jahr 2008? Ins Centro Oberhausen.
Wo möchten Sie gerne leben, wenn nicht im schönen Ruhrgebiet? Am Mittelmeer oder auf den Bahamas.

Wem sollte das Ruhrgebiet ein Denkmal bauen, und wo sollte es stehen?

Das ganze Ruhrgebiet ist doch schon ein Denkmal.
Wenn Sie die Möglichkeit hätten, drei Dinge im Ruhrgebiet sofort zu verändern/verbessern – welche wären das?

Erstens das Wetter. Zweitens das Wetter. Und drittens das Wetter.

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